Schnarchtherapie

Schnarchtherapie-Geräte

30 Millionen Menschen in Deutschland schnarchen. Je älter ein Mensch ist, desto eher kommt es vor, dass er schnarcht: Cirka 60% aller älteren Männer und 40% aller älteren Frauen schnarchen. Aber auch cirka 10% der Kinder schnarchen. Während Schnarchen für sich genommen nicht gesundheitsgefährdend ist, kommt es bei cirka 800.000 der Schnarcher jedoch zusätzlich zu Atemstillständen (Schlafapnoe) – bis zu 500-mal in der Nacht. Während Schnarchen durch eine Einengung der oberen Luftwege entsteht, ist Schlafapnoe ein vorübergehender vollständiger Verschluss des Rachens im Schlaf mit Atempausen (Apnoe = griechisch „Windstille"). Die Struktur des lebensnotwendigen Schlafes wird zerstört. Die von Schlafapnoe betroffenen Menschen kommen nicht in den erholsamen Tiefschlaf. Die Folgen können weitreichend sein: von Konzentrationsschwäche, Einschlafneigung bei der Autofahrt (Sekundenschlaf) über hohen Blutdruck (Schlaganfall) bis hin zu Herzbeschwerden (Herzinfarkt).

In kollegialer Zusammenarbeit mit Ihrem Zahnarzt stellen wir indivuell angepasste Schnarchtherapie-Geräte her, je nach medizinischer Anforderung.

Intraorale Schnarchtherapie-Geräte

Intraorale Schnarchtherapie-Geräte (IST-Geräte) ähneln einer Zahnspange und werden individuell für den Patienten angepasst. Mittels des IST-Gerätes werden der Unterkiefer und gleichzeitig auch die Zunge nach vorne verlagert. Dadurch wird der Rachenraum geöffnet, die Atmung wird normalisiert und frei.

Patienten, die unter Schnarchen mit Atemaussetzern leiden, mussten bisher während des Schlafes eine Atemmaske tragen. Sie waren über einen Schlauch mit einem Gerät zur Überdruckbeatmung verbunden. Durch den kontinuierlich zugeführten Überdruck-Luftstrom wurde dabei dem Zusammenfallen des Rachens entgegengewirkt. Die Einleitung der Überdruckbeatmung erfolgte unter intensiver Überwachung im Schlaflabor. Danach bekam der Patient das sog. „nCPAP-Gerät" mit nach Hause. Er musste es jede Nacht verwenden, da es sonst erneut zu Atemaussetzern kommen würde.

Heute ist es unter Umständen möglich, schnarchenden Patienten mit Atemaussetzern ohne maschinelle Unterstützung zu helfen: durch moderne Schnarchtherapie-Schienen Diese sehen zum Teil ähnlich aus wie kieferorthopädische Zahnspangen oder wie ein Sportler-Mundschutz. Bei diesen modernen Schienen setzt der Patient nachts je eine Schiene im Ober- und Unterkiefer ein. Beide Schienen sind mit einem Verbindungselement verbunden, das eine stufenlose Vorwärtseinstellung des Unterkiefers zum Oberkiefer ermöglicht.

Die Schienen erreichen eine hohe Effektivität: Sie verhindern, dass die Zunge nach hinten sinkt und die im Schlaf erschlaffte Rachenmuskulatur zusammenbricht. So kommt es nicht zu einer Einengung (Schnarchen) oder zum zeitweiligen Verschluss (Apnoe) der Atemwege mit Atemstillstand. Der Patient fühlt sich nicht beengt, denn der Unterkiefer bleibt weiter beweglich. Er kann zudem den Vorschub des Unterkiefers selbst verändern oder aber vom Behandler verändern lassen. Nach Alkoholkonsum muss der Unterkiefer zum Beispiel weiter nach vorne geschoben werden, weil die Muskulatur von Kiefer und Zunge noch mehr erschlafft ist.

Schlafapnoe gehört grundsätzlich in die Hände speziell geschulter Mediziner

Inwiefern unsere Schnarchtherapie-Geräte zur Linderung von Schlafapnoe beitragen können, sollte unbedingt im interdisziplinären Team mit Ihrem Zahnarzt und gegebenenfalls weiteren Fachärzten ermittelt werden.

Fragen Sie bitte Ihren Zahnarzt, wenn Sie sich für ein Schnarchtherapie-Gerät interessieren.

 

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